Was macht das Patenteam?

Das Patenteam entwickelt mit den Architekt:innen zusammen die Gebäude. Unterstützt werden sie dabei vom Planungsteam. Gebädepat:innen haben in der Regel ernsthaftes Interesse, in das von ihnen begleitete Gebäude einzuziehen.

Wie wird man Gebäudepat:in?

Wenn Du Interesse an einer Gebäudepatenschaft hast, nimm am besten an unserer Infoveranstaltung zur Gebäudepatenschaft und am Mix + Match Workshop teil. Diese finden jährlich, immer vor Start der Planungen für den nächsten Bauabschnitt, statt und werden auf der Internetseite und im Newsletter angekündigt. Die Gebäudepatenschaft könnt ihr sowohl als bereits bestehende Wohngruppe als auch als Einzelperson übernehmen. Einzelpersonen werden, entsprechend ihren Wohnvorstellungen, im Mix + Match Workshop zu Teams zusammengestellt.

Mix + Match Workshops - Teams bilden

Welche Wohnformen und welche Konzepte wollt ihr entwickeln? Was wird in den Gebäuden geteilt, welche Nutzungen sind privat? Wer soll hier wohnen? Wie groß sind die Wohnungen?

In den Mix + Match Workshops bereiten wir die Entwicklung eines Leitbildes vor. Bestehende Wohngruppen können gemeinsam teilnehmen und Einzelpersonen haben die Chance Gleichgesinnte für ein Patenteam zu finden.

Eine Zuteilung zu den Gebäuden und Höfen findet in den Workshops nicht statt.

Leitbild und Raumbedarfe

Die Patenteams erarbeiten ein Leitbild für ihr Konzept. Unterstützt werden sie vom Planungsteam.
Sie beschäftigen sich mit den Fragen:

  • Welche Bewohner:innenstruktur soll es im Gebäude geben?
  • Welche Wohnformen sollen im Gebäude realisiert werden?
  • Wieviel und welcher Raum kann geteilt werden?
  • Wie kommt man nach Hause?
  • Welche räumlichen Qualitäten soll das Gebäude haben?

Dabei spielen die persönlichen Wohnwünsche der Pat:innen ebenso eine Rolle wie quartiersübergreifende Bedarfe an Wohnformen und Wohnungsgrößen und grundsätzliche Zielsetzungen der Genossenschaft beispielsweise aus der Charta oder dem 17 Eckpunkte Papier.

Was + Wo? – Welche Konzepte werden umgesetzt und welcher Standort eignet sich?

Welche Konzepte setzen wir in welchem Gebäude um? Welche Konzepte werden nicht in diesem Bauabschnitt realisiert? Welche Wohnungen fehlen noch?
Die Verteilung der Konzepte wird mit der Vergabekommission diskutiert und im Dorfrat vorgestellt.

Skizzen + Varianten

Wie können die Ideen und Ziele in Raum übersetzt werden?

Die Architekt:innen erarbeiten Vorschläge zur Umsetzung der Ideen. Die Patenteams begleiten die Planung des Gebäudes. Im Gespräch zwischen Architekt:innen, Planungsteam und den Patenteams entstehen Ideen für die Gebäude.

Ideenmarkt

Von Anderen inspirieren lassen
Auf einem Ideenmarkt werden gemeinsam mit den Architek:innen die Ideen für das entwickelte Gebäude vorgestellt.

Hier können Gedanken und Erfahrungen mit den anderen Patenteams ausgetauscht werden. Vielleicht werden im Anschluss Ideen aus anderen Entwürfen aufgegriffen? Oder ähnliche Konzepte werden bewusst in verschiedene Richtungen weiterentwickelt?

Vorentwurf

Die Patenteams begleiten die Planung der Architekt:innen gemeinsam mit dem Planungsteam in ca. zwei Treffen. Es wird nur noch eine Variante weiterverfolgt. Darüber hinaus wird der Planungsprozess auf baufachlicher Ebene vom Vorstand begleitet.

Freigabe

Zum Abschluss der Vorplanung geben die Patenteams den Entwurf frei. Mit diesem Schritt stehen die Grundrisse weitestgehend fest. Die Fassaden liegen als erste Ideenskizzen vor. Die intensive Beteiligung endet und die Planung ist für beide Seiten verbindlich.

Bauantrag bis zum Einzug

Sparringpartner:in für Architekt:innen, Vorstand und Planungsteam sein
Die Architekt:innen planen die Gebäude weiter bis ins Detail und betreuen die Bauarbeiten. Das Patenteam ist Sparringpartner bei wichtigen Änderungen.

Die wesentliche Zusammenarbeit findet in dieser Phase zwischen Vorstand und Architekt:innen statt.

Fahrplan für die Beteiligung am Hochbau

Grafische Darstellung im PDF-Format zum herunterladen
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