Visionskongress Juni 2019

Als wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Ecovillage Hannover fand am 1. Juni 2019 der Visionskongress als ganztägige Veranstaltung mit etwa 360 Teilnehmer*innen im Freizeitheim Ricklingen statt.

Ziele des Visionskongresses

  • die bis dahin erarbeiteten Ergebnisse aus den verschiedenen Arbeitsgruppen zu präsentieren und sich darüber auszutauschen
  • sich untereinander kennenzulernen, Kontakte zu knüpfen und Verabredungen für die weitere Arbeit zu treffen
  • eine gemeinsame Vision davon zu entwickeln, wie ein gutes Ecovillage aussehen könnte

Was passierte dort?

  • Nach einem Eröffnungsplenum stellten die Gruppen am Vormittag ihre Ergebnisse in kurzen Vorträgen oder kleinen Workshops vor.
  • Nachmittags wurde in Workshops mit einer angeleiteten virtuellen „Zeitreise in das Jahr 2049“ an der Visionsentwicklung für ein gelungenes Ecovillage gearbeitet. Die Teilnehmer*innen befassten sich mit Fragestellungen wie: Was zeichnet das Ecovillage aus? Was macht es einmalig und anziehend für Bewohner, Besucher und Gäste? Im Abschlussplenum stellten die Teilnehmer*innen ihre Ideen vor.
  • Ganztägig war der Marktplatz geöffnet, für den jede der teilnehmenden Gruppen einen Stand vorbereitet hatte: ein Tiny House auf dem Außengelände, Flyer, Plakate und Fragebögen, technische Zeichnungen, Rückmeldemöglichkeiten per Punkteabfrage, Fotos und auch kreative Methoden, bei denen Teilnehmer*innen ihre Vorstellungen vom Ecovillage bauen oder zeichnen konnten.

… und was hat es gebracht?

Aufmerksamkeit für das Projekt Ecovillage in der Öffentlichkeit und Stadtpolitik; eine Würdigung und Wertschätzung des ehrenamtlich bis dahin von den AG-Teilnehmer*innen eingebrachten Engagements; Bestärkung, Zuspruch, Schwung und Rückenwind für die weitere Arbeit; das Erstaunen und die Freude darüber, wie viel in den wenigen Monaten seit der Auftaktveranstaltung im Januar schon geschafft wurde; anregende Gespräche und neue Kontakte; die Erkenntnis, dass es den allermeisten Menschen im Zusammenhang mit Ecovillage nicht nur um ein ökologisches Anliegen geht, sondern ganz besonders auch darum, gemeinschaftlich zu leben.