Das Projekt ecovillage steht auf drei Säulen

ecovillage hannover eG

seit dem 15.10.2019

Dazu im folgendem mehr

ecotopia dienstleistungs-genossenschaft eG iGr

seit dem 12.09.2020

Bürgerenergie, Betrieb Dorfladen und andere gewerbliche Projekte

Dorfleben ecovillage hannover eV

seit dem 06.03.2020

Gemeinnütziger Verein für Sozial- und Bildungsprojekte

Struktur der ecovillage eG

Wohnungsgenossenschaft ecovillage hannover e.G.

hat die Fläche von der Stadt Hannover gekauft,
plant die Bebauungsstruktur und die Erschließung
stellt eine für alle Bewohner*innen verbindliche Gemeinschaftsordnung auf
Die e.G. vergibt Nutzungsrechte für ca. 500 Wohnungen in genossenschaftseigenen Gebäuden für e.G.-Mitglieder.
Sie betreibt die nichtkommerziellen Gemeinschafts-einrichtungen und hält das gesamte Gelände in Stand.
Die e.G. vermietet 50 bis 75 Stellplätze für im Privateigentum befindliche mobile Tiny-Häuser
Nur in begrenzten Ausnahmefällen gibt es Gebäude Dritter, z.B. für Stiftungen

Aber was ist das eigentlich - eine "Genossenschaft"?

  • Video-Transkript

    Einer für alle – Alle für einen. Das Motto der Musketiere ist jedem bekannt:
    Zusammen waren sie viel effektiver und konnten von den Stärken des Einzelnen profitieren. Dieses Motto ist 1:1 auch auf Genossenschaften übertragbar. Sie vereinen Wirtschaftlichkeit und soziale Verantwortung und das Prinzip ist dasselbe: Einer steht für Alle ein und Alle sorgen sich um die Belange des Einzelnen.

    Die Genossenschaft steht vor allem für die drei Grundprinzipien: Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Selbstverwaltung. Das ist die Basis für ihre Unabhängigkeit. Es sind nicht die Investoren oder großen Konzerne, die über die Ausrichtung der Genossenschaft entscheiden. Die Mitglieder selber bestimmen den Weg. So können Genossenschaften auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten erfolgreich sein. Wie das genau geht? Jedes Mitglied trägt in erster Linie zunächst mit seinem finanziellen Beitrag zum Vermögen und Erhalt der Genossenschaft bei. Gleichzeitig erwirbt man damit einen Anteil an der Genossenschaft und wir zum Mitentscheidungsträger. Das heißt jeder hat eine Stimme ganz unabhängig von der Höhe seiner Kapitalbeteiligung. Und in der Vollversammlung wird gemeinschaftlich der Vorstand gewählt. Außerdem wird über die Ausrichtung und den Einsatz der Finanzen entschieden. Jeder trägt mit seinem Anteil also auch einen Teil der sozialen Verantwortung für alle.Gerade deshalb kommt der genossenschaftliche Grundgedanke immer öfter zum Tragen, besonders da wo gemeinsam Aufgaben zu bewältigen sind, die der Einzelne nicht erfüllen kann. So sind Genossenschaften in den verschiedensten Bereichen zu finden: Von Genossenschaftsbanken über Wohnungsbaugenossenschaften bis hin zu Einkaufsgenossenschaft. Und dank der regelmäßigen internen und externen Prüfung sind die Mitglieder zudem vor finanziellen Schäden geschützt. Viele Vorteile, die diese solidarische Gemeinschaft auch weiterhin zu einem Erfolgsmodell macht – die Wirtschaft und Gesellschaft kann nachhaltig für die Menschen gestaltet werden.

    So wie damals bei den drei Musketieren, als es hieß: Einer für alle - Alle für einen!

Pflichten eines Mitgliedes

Alle Mitglieder erkennen mit ihrer Unterschrift unter der Beitrittserklärung die Genossenschaftssatzung an. Teil der Satzung ist eine Grundsatzcharta, mit der sich die Genossenschaftsmitglieder zu den Grundwerten Gleichwertigkeit, Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und Vielfalt bekennen. Bitte lest die Charta vor Beitritt sorgfältig durch. Mit Abschluss des Nutzungs-/Mietvertrages akzeptieren die Bewohner*innen später außerdem eine Hausordnung, die noch erarbeitet wird. Mit Beitritt verpflichtet sich jedes neue Mitglied, eine einmalige Mitgliedseinlage von mindestens 1.000 € zu zahlen. Bei Kindern und Jugendlichen ist das bis zum 18. Lebensjahr gestundet und trotzdem haben sie schon ein Stimmrecht. Zusätzlich wird je nach Wohnungsgröße eine “nutzungsbezogene Mitgliedereinlage” fällig (mehr dazu unter FAQ Punkt 5). Wenn jemand seine/ihre Mitgliedschaft kündigt, bekommt er/sie die Mitgliedseinlagen drei Jahre nach Kündigung vollständig zurückgezahlt. Weitere finanzielle Verpflichtungen gibt es für die Mitglieder nicht, z.B. keine “Nachschusspflicht”, wenn die Genossenschaft mehr Geld braucht.

Wie werde ich Mitglied?

Hier kann man die Beitrittserklärung downloaden ausfüllen, unterschreiben und an die Geschäftsstelle schicken. Das muss nach Genossenschaftsgesetz zwingend per Post geschehen. Außerdem bitte den ausgefüllten Fragebogen dem Brief beilegen, damit wir bei der Planung genauer wissen, was du dir von der Genossenschaft wünschst.
Mitgliedsantrag
Fragebogen
Genossenschaftssatzung

Gliederung der Genossenschaft

Informationen über die Zusammensetzung der Mitglieder

84 % wollen in den kommenden Jahren ins Kronsberg-Quartier ziehen.

9 % warten auf ein zweites ecovillage an einer anderen Stelle in der Region Hannover, für das noch ein Grundstück gefunden werden muss.

7 % unterstützen das Projekt wegen seiner gesellschaftspolitischen Bedeutung.
Die Zusammensetzung der Mitglieder nach Alter, wirtschaftlicher Situation, usw. entspricht weitgehend der hannoverschen Bevölkerung. Beiliegend dazu Daten aus dem bei Eintritt ausgefüllten Fragebogen einschl. den Angaben zu gewünschten Wohnformen.

Weitere Statistiken findest du hier: Link