Unser Ziel ist es, möglichst viele Dienstleistungen im ecovillage vor Ort zu erbringen und auf diese Weise möglichst viele Arbeitsplätze zu schaffen und eine wirtschaftliche Wertschöpfungskette im Quartier zu realisieren.

Lokal zu wirtschaften schafft aber nicht nur Arbeitsplätze, sondern ist auf vielfache Weise nachhaltig:

  • Kurze Arbeitswege schaffen mehr Freizeit, verringern den CO₂-Ausstoß und mehr Menschen können auf ein Auto verzichten.
  • Kurze Transportwege ermöglichen eine schnelle Lieferung und verpackungsfreie Waren durch direkten Zugriff statt langem Transport.
  • Direkte Zusammenarbeit in der Gemeinschaft stärkt die Identifikation und den Zusammenhalt

Hierfür arbeitet das ecovillage zusammen mit der ecotopia hannover Dienstleistungsgenossenschaft, die am 12.09.2020 gegründet wurde.

Im Bereich Energie soll die Dienstleistungsgenossenschaft im Kronsbergquartier folgendes bauen und betreiben:

  • PV- (Solarstrom-) Anlagen Photovoltaik Unter Photovoltaik, abgekürzt PV, versteht man die direkte Umwandlung von Lichtenergie, meist aus Sonnenlicht, mittels Solarzellen in elektrische Energie. auf allen geeigneten Dächern und an Fassaden
  • ein Stromnetz, das alle Energieerzeuger und Gebäude miteinander verbindet und Lieferung des Stroms an alle Bewohner:innen (Mieterstrommodell)
  • Stromzwischenspeicher, damit möglichst viel selbst erzeugter Strom im Quartier genutzt wird
  • Ladestationen für die Elektromobilität
  • Wärmenetze zur klimaneutralen Versorgung des ecovillage-Quartiers

Über die ecotopia Dienstleistungsgenossenschaft können aber auch viele andere gewerblichen Dinge realisiert werden, wenn sich Menschen zur Umsetzung finden (und die Konzepte wirtschaftlich tragfähig sind), z.B.:

  • Betrieb eines Dorfladens für den Bedarf der 1000 Bewohner:innen des Quartiers und die Kronsberg-Nachbarschaft (Lebensmittel, Gemüse, Backwaren, sonstige Bioprodukte)
  • Betrieb anderer Gemeinschaftseinrichtungen wie ein Café/Restaurant, Gästeübernachtungshaus, Co-Working-Büros Co-Working-Space Der Begriff ‘Coworking Space’ steht für Geschäftskonzepte, die Arbeitsplätze und Infrastruktur (Drucker, Telefon, Beamer, Besprechungsräume, etc.) zeitlich befristet zur Verfügung stellen. Der Unterschied zur Bürogemeinschaft ist die Mischung verschiedener Berufe und die geringere Verbindlichkeit., Leih- und Tauschbörse, DIY-Werkstatt
  • soziale Dienstleistungen (z.B. ambulante Pflege und eine kleine Pflegestation im Quartier)
  • Betrieb des Glasfasernetzes im Quartier und Bereitstellung von schnellem WLAN für die Bewohner:innen
  • Digitale Lösungen für Managementplattformen, z.B. Quartiers- und Mobilitätsmanagement
  • Nahrungsmittelerzeugung in Gebäuden (Aquaponik Aquaponik Aquaponik ist die Kombination aus Hydroponik (Pflanzenanbau ohne Erde) und Aquakultur (Fischzucht).
    Beides findet innerhalb eines Wasserkreislaufs statt: Die Ausscheidungen der Fische werden für die Düngung der Pflanzen genutzt, die Pflanzen reinigen das Wasser für die Fische.
    u.ä.)
  • Mobilitätsdienstleistungen wie die Organisation von Carsharing Sharing Englisch für ‘Teilen’. z.B. “Car-Sharing” für Konzepte zum Teilen von Fahrzeugen, “Sharing-Community” als zusammenfassender Begriff für eine Gemeinschaft die bestimmte Dinge miteinander teilt. und Verleih von Fahrrädern.

Weitere Infos zur Dienstleistungsgenossenschaft: www.ecotopia-hannover.de