Vorgeschichte

Im Januar 2020 (ältere werden sich vielleicht noch erinnern, damals konnte man sich noch sorglos real treffen) fand eine Auftaktveranstaltung zur Wohngruppenfindung statt. Schnell fanden sich 10 Personen zusammen, welche die vorgestellte Vision eines Zusammenlebens von Thorsten ansprechend fanden. Wir tauschten uns über Wünsche und Ideen des zukünftigen Zusammenlebens aus.
Es war eine bunte Mischung: 1 Familie, ein Paar, Alleinerziehende, Alleinlebende…

In den Wochen danach trafen wir uns noch einige Male, es kamen weitere Menschen hinzu. Doch mit der aktuellen Situation seit März des Jahres ist der Dialog und das Zusammenfinden eingeschlafen. Also gilt es, die Ideen die da sind, mit neuem Leben zu füllen.

Unsere Idee

  • 7 bis 9 Wohneinheiten (20 bis 70 qm), mit Mini-Küchen und Mini-Bädern.
  • etwa 12 bis 15 Personen (Diese Anzahl war als ideale Größe diskutiert worden).
  • Balkone und Terrassen nach Innen zur Gemeinschaft ausgerichtet (durchaus auch „private“ Balkone)
  • Durch den zentralen Innenhof/Atrium ist eine hohe Begegnung möglich. Man kann viel miteinander machen, kann sich aber auch mal zurückziehen.
  • Gemeinschaftseinrichtungen nach Wunsch und Bedarf: bei uns waren z.B. angedacht: Küche, Bad mit Badewanne, Waschküche (Waschmaschinen etc.), eventuell noch Gemeinschaftsbüro und Gästeraum oder gemeinsames Wohn-/Fernsehzimmer.
  • Das Verhältnis zwischen individuellem und gemeinschaftlichem Raum ist flexibel.

Haupteingang

Dieser Entwurf verfügt über 10 Wohneinheiten zwischen 20 und 70 qm (eigentlich schon „zu groß“ geplant). Zentral untergebracht sind die Gemeinschaftsküche und dahinter Gemeinschaftsbad und „Waschküche“. Im oberen Stock könnten zwei der Module gemeinschaftlich genutzt werden (z. B. als Gästezimmer, Büro, Fernsehzimmer). Da der Innenhof komplett geschlossen und überdacht ist, gibt es in das Haus einen Haupteingang.

Rückseite

Auf der Rückseite des Gebäudes sehen wir die Außenterrasse, welche sich über den Gemeinschaftseinrichtungen befindet. Dieser Entwurf sieht vor, dass sich „Balkone“ und Terrassen nach innen zur Gemeinschaft orientieren. Natürlich wäre auch denkbar, dass es auch „private“ Balkone geben könnte. Die unteren Wohneinheiten können mit Türen zum Garten hin ausgestattet sein.
Das angedeutete Glasdach kann/wird eventuell kleiner, geschlossener (muss architektonisch geplant werden: Licht/Wärmeentwicklung/Kosten).

Innenhof

Hier nochmal die Innenansicht mit verschiedenen Aufenthaltsmöglichkeiten. Vor den Wohnungen könnten Garderoben, Bänke und Tische stehen, so dass das ganze Atrium als Gemeinschaftsraum belebt sein kann. Wenn man mal keine Lust auf Gemeinschaft hat, verschwindet man hinter „seiner“ Wohnungstür. Im Innenhof könnten die Wohnungen weitere Fenster bekommen.
Die Gemeinschaftsküche ist hier offen dargestellt, natürlich könnte sie auch geschlossen sein. Der Innenhof kann zum Teil begrünt sein.

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Es ist ein weites Feld eröffnet: Wünsche, Bedürfnisse und Träume mit Menschen, mit Dir/Euch weiter & breiter zu entwickeln und mit Leben zu erfüllen.

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