Wer sind „wir“?

Wir sind zzt. drei Frauen in unterschiedlichen Lebensphasen von 42-64 Jahre jung. Was uns verbindet: Der Pagalino, das ist der Paletten Garten Linden-Nord, wo wir zusammen gärtnern und Zeit verbringen. Zurzeit wohnen wir in Linden-Mitte und Limmer. Ein bisschen wird es uns schwer fallen unseren „Kiez“ zu verlassen. Aber wir freuen uns auf die Weite der Landschaft am Kronsberg und die neuen Chancen, die uns ein Leben in Gemeinschaft bieten kann.
Zwei von uns sind auch schon seit gut 6 Jahren gemeinsam unterwegs in Puncto gemeinschaftliches Wohnen. Wir haben lange Jahre mit einer festen Gruppe von 6-10 Personen auf ein gemeinsames Projekt hingewirkt. Doch der hannoveraner Wohnungsmarkt hat uns meist einen Strich durch die Rechnung gemacht. Trotzdem haben wir aber viel Erfahrung in der Kooperation mit Wohnungsunternehmen und Genossenschaften gemacht oder mit Gruppenprozessen (harmonisch oder auch manchmal konfliktreich). Wir haben viel darüber nachgedacht, was Gemeinschaft und Teilen für uns bedeuten oder welchen Grad von Nähe und Distanz wir brauchen.
Die gemeinschaftlichen Erfahrungen aus Garten- und Wohnprojektgruppe bringen wir in den Gruppenfindungsprozess mit ein.

Ein paar Eckpunkte, die uns wichtig sind:

  • Die Cluster-WG mit 8-15 Menschen soll in ein Mehrgenerationenhaus eingebettet sein.
  • Jedes Mitglied der Cluster-WG mietet ca. 35qm, von denen 30 qm für die eigene Wohnung dienen und 5 qm an die WG für Gemeinschaftsflächen, z.B. für eine Wohnküche, Gästetoilette, Putzschrank, Balkon etc.
    Zwei Varianten schweben uns vor:
  1. „Lebhafte Cluster-WG“ mit verschiedenen Lebensformen – vom Paar, über Familien und Einzelpersonen
  2. „Ruhige Cluster-WG“ mit Einzelpersonen und evtl. Paaren, die ruhiges Wohnen aber mit gemeinschaftlichem Austausch (!) bevorzugen.

Wir freuen uns auf die sieben Stufen des Zusammenlebens:

  1. Mein Apartment,
  2. meine WG,
  3. meine Hausgemeinschaft (gerne im Mehrgenerationenhaus),
  4. meine Nachbarschaft,
  5. unser ecovillage,
  6. unsere Kronsberg Nachbarschaft,
  7. unsere Natur & Erde

Kommt auf uns zu, wenn ihr Interesse habt!
Wir können telefonieren, uns evtl. mit einzelnen auf einen Kaffee treffen, Euch in einen Videochat einladen und irgendwann auch mal wieder in einer Gruppe zusammensitzen. Dies ist „Work in Progress“ - ein offener Arbeitsprozess bei dem wir darauf vertrauen, dass sich die richtigen Konstellationen und Ideen mit Geduld, Glück und Mut schon nach und nach einstellen werden.

Cluster-Wohnen - was ist das?

Aus der Beschreibung eines Berliner Beispiels: Das Prinzip gleicht der klassischen Wohngemeinschaft – nur mit einem deutlich gehobenen Standard für den Rückzug, eine WG 2.0 sozusagen. Jeder hat sein eigenes Bad, Schlafzimmer und eine kleine Teeküche. Aber die große Küche, das gemütliche Wohnzimmer, sowie die Terrasse zur Spree teilen sich die Bewohner. (Wolf, Fabian 2019: Das Projekt Spreefeld – Wohnen in Clustern. In: W wie Wissen, 17.12.17, Das Erste, Online: Link)

Beispiele aus dem EVH-Grundrissbuch – Cluster mit Mini-Apartments für Einzelpersonen:

Was wir noch brauchen und teilen wollen

Für die Hausgemeinschaft oder im Hof (mehrere Häuser):

  • Waschkeller im Haus (bzw. Wasch-Salon als Treffpunkt in der Nachbarschaft - z.B. wie siehe Beispiel im Wiener Wohnprojekt „Sargfabrik“)
  • Trockenräume/-möglichkeiten: Balkone, Wäschestangen oder Trockenkeller
  • Stauräume (für sperriges, das nicht unbedingt in die eigene Wohnung passt: Sportgeräte, große Koffer, …)
  • Fahrradstellplätze
  • Gemeinsame Anteile an einer Solidarischen Landwirtschaft (SoLaWi) und/oder Einkaufsgemeinschaft (Depot im Haus oder in der Nachbarschaft)
  • Gruppenraum, Büro

Im Quartier (für mehrere Nachbarschaften bzw. Höfe):

  • Holz- und Metall-Werkstatt; Fahrradwerkstatt
  • Kantine (falls rentabel)
  • Multifunktions-Aufenthaltsräume für Feiern, Gymnastik, Besprechungen etc.
  • Außenräume mitunterschiedlicher Aufenthaltsqualität (Ruhig, fürs Spielen, für Feuerstellen, Amphitheater etc.)
  • Gästezimmer/-haus

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