Wir wollen mit euch Ökonomie sozial und ökologisch verträglich gestalten und gemeinsam von der Visionsbildung zur konkreten Planung der gewerblichen und sozialen Projekte im ecovillage Kronsberg übergehen!

Aktuell:

Die Unter-AG AG Abkürzung für Arbeitsgruppe oder Themengruppe Lebensmittel engagiert sich für eine faire, ökologische und resiliente Resilienz (Erlernte) Widerstandsfähigkeit Nahrungsmittelversorgung. Derzeit arbeiten wir an einem Konzept für unseren Dorfladen und wollen mit der Gründung einer Food Coop (=Einkaufsgemeinschaft) einen Grundstein dafür legen. Als ersten Schritt in diese Richtung schlossen wir uns der SoLaWi Hannover an und gründeten in der Paul Dohrmann Schule ein Depot, wo die Mitglieder sich wöchentlich ihre Ernteanteile abholen. Aktuell halten wir nach weiteren Zulieferern für möglichst regionale Bio-Produkte Ausschau und sammeln Informationen, die wir für die Gründung der Food Coop brauchen. Um die Lieferwege möglichst kurz zu halten, wollen wir überwiegend direkt bei den Produzenten bestellen. 

Die Foodcoop wird der Vorläufer unseres Dorfladens sein und es uns ermöglichen, beim Einzug der ersten “ecovillagers” den Dorfladen zu eröffnen und nachhaltig zu betreiben. Weil nachhaltige Projekte nur dank einer starken Gemeinschaft funktionieren, arbeiten wir parallel daran, eine Cafeteria und Mitmachküche zu gestalten. Mittelfristig soll man beim Abholen der Einkäufe auch bei Kaffee und Kuchen gemütlich klönen, sich kennenlernen und austauschen können. Auch dieses Konzept wollen wir später auf das Dorfzentrum im ecovillage übertragen.

Derzeit sind desweiteren in der Diskussion:

Ein Dorfzentrum mit weiterem Gewerbe, z.B. einem ‘Unverpackt Laden’ und ein zentraler Co-Working-Space Co-Working-Space Der Begriff ‘Coworking Space’ steht für Geschäftskonzepte, die Arbeitsplätze und Infrastruktur (Drucker, Telefon, Beamer, Besprechungsräume, etc.) zeitlich befristet zur Verfügung stellen. Der Unterschied zur Bürogemeinschaft ist die Mischung verschiedener Berufe und die geringere Verbindlichkeit., welcher gleichzeitig einen Mehrzweckraum für Veranstaltungen bietet.
Ein Multifunktionales Backhaus mit verschiedenen Öfen und einem Café / Bistro Bereich, welches gemeinsam von einem Bäckereibetrieb, einer Pizzeria und einer Bibliothek bewirtschaftet wird und zu bestimmten Zeiten auch die, evtl. fachlich begleitete, private Nutzung der Öfen durch Bewohner:innen des ecovillage ermöglicht (an einem Backtag o.ä.).
Ein Kantinengebäude mit Ausgabe von Frühstück und Mittag, welches neben einem Gastronomiebereich, auch die Ausgabe von in ‘solidarischer Landwirtschaft’ erzeugten Lebensmitteln beherbergt, bzw. diese Lebensmittel nach Möglichkeit bevorzugt verarbeitet, zusätzlich unter optimaler Nutzung der Flächen vor Ort in Form von ‘Urban Gardening Urban Gardening Privates oder gemeinschaftliches nachhaltiges sowie umweltbewusstes Gärtnern auf kleinen und/oder vernachlässigten Flächen der Stadt.’, spezielle Lebensmittel zur eigenen Verwertung anbaut (Beispiel Pilzzucht) und als Teil des ‘Zero Waste Zero Waste Der Begriff bedeutet „Null Müll“ und bezeichnet einen Lebensstil um möglichst wenig Abfall zu produzieren, z.B. durch Komsumminimierung und Recycling’ Konzeptes verwertbare Biomasse wieder dem Stoffkreislauf zuführt.
Ein Werkstattgebäude, welches flexibel nutzbar ist und (im zeitlichen Wechsel) einer Upcycling Upcycling Beim Upcycling (englisch up ‘nach oben’ und recycling ‘Wiederverwertung’) werden Abfallprodukte oder (scheinbar) nutzlose Stoffe in höherwertige Produkte umgewandelt oder umgenutzt Werkstatt, einem Repair-Café Repair-Café Ein Repair-Café (auch: Reparatur-Café, Reparier-Bar, Reparatur-Treff, etc.) ist ein Veranstaltungsformat mit temporär eingerichteter Selbsthilfewerkstatt zur Reparatur defekter Alltags- und Gebrauchsgegenstände und kleinem Verpflegungsangebot, meist in Form von Kaffee und Kuchen., einem Hacking Space Hacking Unter Hacking versteht man den Einsatz von Technologie oder technischem Know-how zur Überwindung von Problemen oder Hindernissen., einer Fahrradwerkstatt und anderen Handwerkern (z.B. Schuster) Platz bietet, dabei auch Raum für dauerhaft aufgestellte gemeinsam genutzte Maschinen bereit hält (z.B. besondere Näh- und Strickmaschinen aus Spenden) und gleichzeitig als Seminarhaus mit angeschlossenem Tiny-Living Tiny-Living Ein Wohnkonzept mit Reduzierung des Wohnraumes auf das Notwendigste.-Hotel für Bildungsangebote (z.B. Wochenendseminare) für Gäste dienen kann.

Alle, die konkret an der Planung dieser und andere Projekte beteiligt sein wollen, sind herzlich eingeladen, uns zu vervollständigen!

Hier findest du eine PDF mit Ergebnissen unserer bisherigen Arbeit: Link

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