Der Bebauungsplan

Die Genossenschaft wird von der Stadt Hannover eine 49.300 m² großes, aus drei Teilflächen bestehendes Grundstück zur Bebauung bekommen. Die Verhandlungen dazu befinden sich zurzeit (04.04.2020) im Endstadium. Durch den Bebungsplan ist eine relativ große Dichte vorgegeben (GRZ 0,3 GFZ 0,8 in Baufeld A und GRZ 0,4 GFZ 0,7 in den Baufeldern B und C), die wir auch vollständig ausnutzen wollen, denn Grundstücke in einer Großstadt sind ökologisch und ökonomisch zu wertvoll, um sie extensiv zu bebauen. Andererseits gibt der Bauungsplan vor, dass von den 50.000 m² ca. 35.000 m² Freiflächen sein müssen (interne Wege, gemeinschaftliche Grünflächen, Kleinkinderspielflächen, private Gärten), sodass kein “Gebäudegetto” sondern ein vielfältiges durchgrüntes Stadtquartier entstehen kann. Bei den Teilflächen gibt es unten stehende unterschiedliche Vorgaben.

Auszug aus dem Bebauungsplan

Block A

Block A (12.150 m²; geeignet für ca. 200 Einheiten in verdichteter Bauweise) Es sind nur Gebäude mit mindestens drei Geschossen plus max. einem vierten „Staffelgeschoss“ mit 2/3-Grundfläche zulässig. Die Vorderfront der Gebäude muss rund um den Block überwiegend auf der „Baulinie“ entlang der den Block einfassenden Straßen verlaufen. Der Blockinnenbereich muss von Bebauung freigehalten werden und steht entsprechend für Gemeinschaftsnutzungen zur Verfügung.

Block B & C

Block B und C (jeweils 18.700 m²; geeignet für jeweils ca. 200 Einheiten in weniger verdichteter Bauweise); Es können Gebäude mit maximal drei Geschossen plus ein Staffelgeschoss errichtet werden, es sind aber auch ein- und zweistöckige Bauten zulässig, sodass das Gebiet besonders für Mischformen aus ein- und zweistöckigen Tiny-Häusern und mehrgeschossigen Projekten geeignet ist.