Der Bebauungsplan

Die Projektinitiative hat von der Stadt Hannover bis zum 31.12.2019 eine “Anhandgabe” für ca. 31.000 m² städtische Grundstücksfläche (Flächen A und B im Lageplan) bekommen, doch wir streben an, insgesamt ca. 50.000 m² zu bekommen (zusätzlich Fläche C im Lageplan), auf denen wir dann ca. 500 Wohneinheiten für ca. 800 Menschen errichtet können. Durch den Bebungsplan ist eine relativ große Dichte vorgegeben (GFZ 0,3 GRZ 0,8), die wir auch vollständig ausnutzen wollen, denn Grundstücke in einer Großstadt sind ökologisch und ökonomisch zu wertvoll, um sie extensiv zu bebauen. Andererseits gibt der Bauuungsplan vor, dass von den 50.000 m²  35.000 m² Freiflächen sein müssen (interne Wege, gemeinschaftliche Grünflächen, Kleinkinderspielflächen, private Gärten), sodass kein “Gebäudegetto” sondern ein vielfältiges durchgrüntes Stadtquartier entstehen kann. Bei den Baublöcken gibt es unterschiedliche Vorgaben.

Auszug aus dem Bebauungsplan

Block A

Block A (12.150 m²; geeignet für ca. 200 Einheiten in verdichteter Bauweise) Es sind nur Gebäude mit mindestens drei Geschossen plus max. einem vierten „Staffelgeschoss“ mit 2/3-Grundfläche zulässig. Die Vorderfront der Gebäude muss rund um den Block überwiegend auf der „Baulinie“ entlang der den Block einfassenden Straßen verlaufen. Der Blockinnenbereich muss von Bebauung freigehalten werden und steht entsprechend für Gemeinschaftsnutzungen zur Verfügung.

Block B & C

Block B und C (jeweils 18.700 m²; geeignet für jeweils ca. 200 Einheiten in weniger verdichteter Bauweise); Es können Gebäude mit maximal drei Geschossen plus ein Staffelgeschoss errichtet werden, es sind aber auch ein- und zweistöckige Bauten zulässig, sodass das Gebiet besonders für Mischformen aus ein- und zweistöckigen Tiny-Häusern und mehrgeschossigen Projekten geeignet ist.